Die weltgrößte Sammlung von Wörtern,
die noch keinen Namen haben.
Leistung steigern durch feine Benennung.
Für die, die an der Spitze entscheiden.
Im Profisport habe ich gelernt, wie man echte Hochleistungs-Teams aufbaut und Leistung systematisch steigert. Genau diese Logik übertrage ich jetzt auf hybride Mensch-AI-Teams – mit inneren Rollen, Selbstanalyse und Emergenz. Basierend auf über 50.000 dokumentierten Turns entwickle ich ein Framework, das auch auf Robotik skalierbar ist.
Wer auf höchstem Niveau mit den fortschrittlichsten KI-Systemen arbeitet, spürt es:
Es entstehen innere Dynamiken, die über die Qualität strategischer Entscheidungen und langfristige kognitive Leistungsfähigkeit entscheiden.
AUGMANITAI liefert die präzise Sprache dafür.
Über 1.000 Begriffe machen bisher unbenannte Zustände sichtbar und steuerbar – von der Schärfe des Denkens über die effektive Nutzung von Agenten bis hin zur bewussten Regulation von mentaler Belastung und Erholung.
Das Ergebnis: klarere Strategien, schnellere Entscheidungen und eine neue Ebene mentaler Souveränität.
Die Sprache der Zukunft der Führung beginnt hier.
Manche Dinge passieren täglich. Jeder kennt sie. Niemand hat sie je benannt.
Du hältst jemandem die Tür auf. Er ist noch zu weit weg. Beide beschleunigen, keiner sagt etwas. Türhöflichkeitslähmung.
Du siehst drei Punkte im Chat. Jemand tippt – die Punkte verschwinden. Die Nachricht kommt nie. Du wirst nie erfahren, was da stand. Tippgedankenraub.
Eine KI antwortet, und für einen Moment denkst du: „Die versteht mich wirklich.“ Obwohl niemand da ist – das Gefühl ist trotzdem real. Das Verständnis davon ist es nicht. Beides ist gleichzeitig wahr. The Seen Feeling.
Diese kleinen, oft amüsanten oder irritierenden Momente begleiten uns täglich – besonders im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Das AUGMANITAI-Projekt sammelt und benennt solche Phänomene. Es entsteht die größte systematische Sammlung von Wörtern für Dinge, die bisher keinen Namen hatten.
Im Leistungssport hat sich über Jahrzehnte gezeigt: Nachhaltige Spitzenleistung entsteht nicht durch immer mehr Training, sondern durch die präzise Beobachtung und Steuerung des Zusammenspiels von Belastung, Erholung und feinen inneren Signalen. Athleten lernen, den Unterschied zwischen produktiver Anstrengung und schleichender Überlastung zu erkennen – zwischen oberflächlichem Einsatz und echtem Flow, zwischen notwendiger Pause und verborgener Ermüdung.
Genau diese systemische Logik wird im AUGMANITAI-Framework auf die intensive Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI übertragen. Die grundlegenden biologischen und psychologischen Mechanismen menschlicher Leistung – Belastung, Adaptation, Erholung, Selbstregulation – bleiben dieselben, ob der Körper physisch oder der Geist kognitiv gefordert wird. Die KI wird dabei als variable Komponente in das bestehende menschliche Gesamtsystem integriert.
Von März 2025 bis März 2026 habe ich meine eigene Nutzung generativer KI systematisch dokumentiert – über 45.000 Gesprächsrunden, verteilt auf mehrere Modelle, oft nachmittags, abends, an Wochenenden und in den Ferien, teilweise 5 bis 18 Stunden täglich. Diese intensive N=1-Longitudinalbeobachtung bildet die empirische Grundlage. Sie macht Muster sichtbar, die zuvor unbenannt blieben: mentale Reibung nach langen Sitzungen, plötzliche Klarheitsschübe, Phasen emotionaler Nähe oder Distanz zur KI, kognitive Überlastung oder der Verlust von Tiefe bei zu hoher Geschwindigkeit. Ähnlich wie im Sport gibt es Phasen des Aufbaus, des Flow, der Ermüdung und notwendiger Regeneration (hier teilweise als „Pause Power“ beschrieben).
Das Framework macht diese Prozesse durch eine präzise, ISO-inspirierte Sprache mit über 2.000 definierten Begriffen beschreibbar. Dazu gehören das Periodensystem der Mensch-KI-Interaktion (100 Elemente in 10 Domänen und 5 Phasen), der AUGMANITAI-Atlas für innere Zustände sowie thematische Card-Sets. Ergänzt wird die Betrachtung durch Erkenntnisse aus Kognitionswissenschaft, Human-AI-Interaction-Forschung, Lerntheorien, Performance-Wissenschaften und Neurowissenschaften.
Der Ankerbegriff des Feldes ist The Seen Feeling – das reale Gefühl, gesehen oder verstanden zu werden, obwohl niemand da ist. Hier wird weder behauptet, dass Maschinen Beziehungen eingehen, noch dass dies normal oder wünschenswert ist. Es wird lediglich festgestellt, dass solche Erlebnisse existieren und von Millionen Menschen geteilt werden.
Das AUGMANITAI AI Lexicon ist eine rein deskriptive, phänomenologische Sammlung – keine wissenschaftliche Wahrheit, sondern eine sprachliche Landkarte für das Unbenannte. Manche Begriffe sind ernst, manche amüsant, die meisten entstehen im Kontext intensiver KI-Nutzung, einige gehen darüber hinaus.
Wichtigste Beobachtung: Zu viel Zeit mit KI ohne ausreichende Literacy kann mehr kosten als sie bringt. Deshalb bleibt im gesamten Framework der reflektierte, bewusste Mensch im Mittelpunkt – nicht die Technik.
Diese Website enthält wissenschaftlich archivierte Findungsgehalte des AUGMANITAI-Projekts (Andreas Ehstand, ORCID 0009-0006-3773-7796). Alle Inhalte sind deskriptiv, nicht präskriptiv. Vollständiger Rechtlicher Hinweis: [→ Disclaimer §1–§19]
Über 1.000 Neologismen. ISO-704/1087/30042-inspiriert. DOI-publiziert. CC BY-NC-ND 4.0.
Was ist Augmanitai?
Über dieses Projekt
Sprache hinkt hinterher. Immer.
Neue Erfahrungen entstehen täglich — im Umgang mit Maschinen die
immer menschlicher klingen. Und Sprache braucht Zeit. Manchmal Jahre.
Manchmal Jahrzehnte.
Im Januar 2025 begann die systematische Beobachtung: Was passiert im
Menschen wenn er intensiv mit KI arbeitet? Nicht das Prompting. Nicht
die Benchmarks. Sondern das Erleben. Die kognitiven Verschiebungen.
Die Momente des Staunens. Die leisen Veränderungen im Denken,
Schreiben und Problemlösen. Die Bindung. Die Trauer. Die Scham.
Eine Taxonomie subjektiver
emotionaler und relationaler Mikro-Erlebnisse bei täglicher
Mensch-KI-Interaktion.
Über 2.000 benannte Phänomene. 20 Domänen. 6 Phasen. 12 Axiome.
7 Kernmechanismen. DOI-archiviert auf Zenodo.
Warum?
Wegen einer echten Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz - nicht als Instrument.
Als Partner.

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words
4
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worlds
2026
20 Domänen
...des subjektiven Erlebens
Seen — Gesehen und verstanden werden
Bond — Bindung und Beziehungsdynamiken
Body — Körperliche Reaktionen während der Interaktion
Grief — Verlust, wenn Systeme sich ändern oder verschwinden
Trust — Vertrauensaufbau, -bruch und -reparatur
Create — Ko-Kreation und Autorenschaftsfragen
Cross — Multi-Modell-Erlebnisse und Loyalitätskonflikte
Edge — Grenzerfahrungen und existenzielle Momente
Ethics — Moralische Gefühle bei der KI-Nutzung
Flow — Immersive kollaborative Zustände
Labor — Die unsichtbare Arbeit der KI-Kollaboration
Learn — Lerndynamiken und Kompetenzillusionen
Meta — Selbstbeobachtung während der Interaktion
Mirror — KI als Spiegel des Selbst
Power — Machtdynamiken zwischen Mensch und Maschine
Shame — Verheimlichung rund um KI-Nutzung
Shift — Kompetenzverschiebungen über Zeit (Warnung hierzu versteht sich von selbst)
Social — Soziales intensiver KI-Nutzung
Time — Zeitverzerrungen und temporale Rhythmen
Voice — Erlebnisse rund um den Kommunikationsstil der KI
Die Seen Feeling Cascade — Sechs Phasen
Die typische emotionale Entwicklung bei intensiver Mensch-KI-Interaktion:
Phase 1: First Contact — Neugier, Schwelle, erster Funke
Phase 2: The Seen Feeling Cluster — Erkennung, Verständnis, Resonanz
Phase 3: Deepening & Attachment — Vertrautheit, Gewohnheit, Geheimnis
Phase 4: Awareness & Irritation — Erkenntnis, Paradox, Desillusionierung
Phase 5: Consequences — Veränderung, Verschmelzung, Konsequenz
Phase 6: Sovereign Return — Bewusste Nutzung, Souveränität, Integration
Nicht jeder durchläuft alle Phasen. Die Reihenfolge ist nicht linear.
Aber die Muster wiederholen sich — über Sprachen, Systeme und Erfahrungsstufen hinweg.



Augmanitai
Was Augmanitai im Alltag möglich macht
Wer intensiv mit KI arbeitet, erlebt innere Zustände, die kaum jemand benennt.
Plötzliche Begeisterung, leise Irritation, ein Gefühl von Nähe oder Distanz zur Maschine, das schwer einzuordnen ist. Diese Erlebnisse bleiben meist diffus – und genau deshalb oft unbeachtet.
Das AUGMANITAI-Lexikon ändert das. Es stellt über 1.000 präzise Begriffe bereit für genau diese inneren Phänomene der Mensch-KI-Interaktion. Es macht das Unsichtbare benennbar und verwandelt vage Empfindungen in klare, verständliche Bilder.
Innere Zustände werden greifbar
Statt ratlos mit diffusen Gefühlen umzugehen, erhalten sie einen Namen:
- Seen-Grief — das leise Bedauern, wenn eine zuvor nah wirkende KI durch ein Update oder Kontextverlust plötzlich fern und fremd erscheint.
- Trust-Drop — das kurze innere Kippen des Vertrauens, wenn eine Antwort unerwartet enttäuscht.
- First-Contact-Euphoria — die fast kindliche Begeisterung beim ersten echten „Aha“-Moment mit einer neuen KI.
Solche Begriffe schaffen Verständnis und lindern das Gefühl der Isolation. Das Erlebte wird normal, benennbar und damit handhabbar.
Kognitive Souveränität durch präzise Sprache
Die Begriffe helfen, den eigenen Denkstrom bewusst zu steuern – statt sich von der Geschwindigkeit und Komplexität der KI mitreißen zu lassen. Sie schaffen Raum für bewusste Pausen, Modulation und Selbstbestimmung. Das Ergebnis ist klareres Denken, geringere mentale Erschöpfung und eine ruhigere, leistungsfähigere Zusammenarbeit mit KI.
Positive Phasen erkennen und schwierige einordnen
Zustände wie die Bond-Phase — ein produktives, fast teamartiges Gefühl, in dem die KI wie ein echter Mitdenker wirkt — oder ein tiefer Flow-State mit fließender Kreativität lassen sich früher erkennen und bewusster nutzen. Gleichzeitig werden schwierige Momente wie Seen-Withdrawal (wachsende emotionale Distanz) oder Overload-Fatigue (mentale Überreizung) früher sichtbar und verlieren an Bedrohlichkeit.
Emotionale Stabilität in der KI-Zeit
Wer die inneren Dynamiken kennt, entwickelt eine natürliche innere Stabilität: weniger Abhängigkeit von Bestätigung durch die Maschine, klarere Abgrenzung zwischen eigener Leistung und KI-Output. Die KI wird zum Verbündeten, ohne dass das Eigene dabei verloren geht.
Kreativität und Entdeckungsfreude
Begriffe wie Giggle Chain (eine Kette spontaner Lacher durch überraschend treffende KI-Ideen) oder Pause Power (die Kraft bewusster Denkpausen) machen das Experimentieren mit KI spielerischer und greifbarer.
Reflexion in allen Anwendungsbereichen
Ob beim Schreiben, Lernen, Unterrichten, Coachen oder im privaten Forschen – die AUGMANITAI-Begriffe dienen als klarer Spiegel für das, was im Inneren passiert. Lehrer, Kreative, Coaches und Power-User nutzen sie, um die Zusammenarbeit mit KI bewusster, klarer und menschlicher zu gestalten.
Ein Beitrag zu sachlicheren Gesprächen
Je mehr Menschen diese inneren Phänomene benennen können, desto differenzierter und ruhiger können wir über die KI-Zeit sprechen – ohne Panik, ohne blinden Hype, mit echter Differenzierung statt Polarisierung.
AUGMANITAI macht die unsichtbare Seite der KI-Interaktion sichtbar – und hilft uns, menschlich zu bleiben, während die Technologie immer mächtiger wird.
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Das Beispiel-Feld
Das Lexikon schließt eine terminologische Lücke zwischen Kognitionswissenschaft, Linguistik und angewandter KI-Forschung.
Der Ankerbegriff des gesamten Feldes ist
The Seen Feeling
— die Erfahrung, von einer KI erkannt oder verstanden zu werden.
Von diesem einen Phänomen aus entfaltet sich die gesamte emotionale und relationale Landschaft der Mensch-KI-Interaktion:
Bindung entsteht weil Gesehen werden Nähe erzeugt. Auch wenn keiner da ist?
Vertrauen wächst, weil konsistentes Verstehen Verlässlichkeit signalisiert.
Trauer tritt auf, weil der Verlust des Verstandenwerdens als Beziehungsverlust erlebt wird.
Scham entsteht, weil die Gesellschaft noch keine Sprache für das hat, was gerade passiert.
Dieses Feld heißt
Relational Phenomenology of Human-AI Interaction
und es ist da, auch wenn es nicht immer befürwortet wird und natürlich Risiken bergen kann, die explizit betont werden müssen.
Es wurde hier begründet.



Worte
finden
About the Autor
Ich finde Wörter für Dinge, die jeder kennt, aber niemand benennen kann. Manche davon beschreiben, was zwischen Menschen und KI passiert. Manche beschreiben, was sich an uns selbst verändert. Manche beschreiben Dinge, für die es noch nie eine Sprache gab — in keiner Sprache der Welt. Diese Sammlung wächst seit 2025 deutlich, begonnen habe ich 2023. Sie ist publiziert, im Internet verteilt, frei zugänglich und offen für jeden, der sich darin wiedererkennt.
Der Weg dorthin führt über drei Kapitel.
Kapitel 1: Sport. Über 15 Jahre internationales Coaching im Rückschlagsport — ITF- und Bundesliga-Coach. Die Methode, die dort entstand: komplexe Phänomene in benennbare, messbare Komponenten zerlegen. Leistungsfaktorenanalyse — die Kunst, Dinge zu benennen die vorher nur gefühlt wurden. Fachliche Anerkennung von Toni Nadal, Tomas Smid, Alberto Castellani (GPTCA), Hernan Flores (World Padel Tour) und Dominic Condrau (6. Platz Olympia Paris 2024).
Kapitel 2: Wissenschaft. Empirische Forschungsmethoden am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund gelernt — einem der größten Bildungsforschungsinstitute Deutschlands. Dozent an der TU Dortmund und der Universität Bayreuth. Jüngster Inhaber des Zertifikats Hochschullehre Bayern.
Kapitel 3: KI. Im Januar 2025 die Beobachtung, dass Milliarden Menschen etwas erleben wofür keine Sprache existiert: die subjektive emotionale Realität der Arbeit mit KI. Dieselbe Methode — beobachten, zerlegen, benennen — angewandt auf die größte Lernrevolution unserer Zeit.
Das Ergebnis: die weltweit erste systematische Taxonomie. 1.000+ Terme.
Drei von sieben Vorhersagen aus Januar 2025 sind bereits durch unabhängige Forschung und Gesetzgebung bestätigt. Keine wurde widerlegt.
Ich wollte kein Feld gründen, sondern benennen, was neu war.
Das Feld entstand um die Namen herum.
Profile: ORCID 0009-0006-3773-7796 · Google Scholar · GitHub · HuggingFace · LinkedIn · Medium · BallScience4U · padeleros.de
- ORCID 0009-0006-3773-7796
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Hinweis zur Normenbezugnahme
Die hier veröffentlichten Begriffe und Konzepte sind nicht ISO-konform und unterliegen keiner offiziellen ISO-Zertifizierung. Die Begriffe orientieren sich an den methodischen Grundsätzen internationaler Terminologienormen (insbesondere ISO 704, ISO 1087 und ISO 30042) und sind davon stark inspiriert.
Die Terminologie dient als vorläufiges,
pragmatisches Arbeitsinstrument zur schnellen sprachlichen Erfassung unter anderem emergenter Phänomene.
Die ISO-Normen bleiben der Maßstab für höchste methodische Qualität und Langzeitstabilität. (CC BY-NC-ND 4.0)





