Augmanitai KI Eigenanalyse

Grundlagenforschung für weitere Zielerreichung

Die Warnung zuerst: Es ist dringend abzuraten, das auch nur in kleinster Form nachzumachen - es wird in aktueller Form von intensiver KI-Nutzung ohne extrem detaillierte engmaschige professionelle Anleitung und Überwachung abgeraten!

Meine einjährige Selbststudie mit 45.000+ KI-Gesprächen: 

Vom Sportler zum KI-Power-User – und warum das für dich wichtig ist

Hallo, ich war Sportwissenschaftler, Tennis- und Ballsport-Coach, Lehrer und seit über einem Jahr forsche ich intensiv an der Schnittstelle zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz.

Viele von euch kennen mich über meine Arbeit mit AUGMANITAI – dem Projekt, in dem ich über 2.000 neue Begriffe für Erfahrungen schaffe, die wir bisher in der Mensch-KI-Interaktion noch gar nicht richtig benennen konnten. Heute möchte ich euch etwas sehr Persönliches und gleichzeitig sehr Grundlegendes vorstellen: meine eigene Longitudinalstudie, die ich von März 2025 bis März 2026 durchgeführt habe – und die ich auch danach noch weiterführe.

Was genau habe ich gemacht?

Ich habe ein ganzes Jahr lang meine eigene Nutzung von generativen KI-Systemen systematisch dokumentiert und analysiert.

  • Insgesamt über 45.000 „Turns“ (also einzelne Nachrichten/Antworten in Gesprächen mit KI)
  • Davon ca. 20.000 Turns mit einem großen LLM (Large Language Model)
  • 10.000 Turns mit einem zweiten KI-System
  • 10.000 Turns mit einem dritten KI-System
  • Und die restlichen Turns mit weiteren Modellen oder gemischt

Das Ganze ist eine echte N=1-Longitudinalstudie – also eine Langzeitbeobachtung an genau einer Person (mir selbst) über einen langen Zeitraum. Kein Labor-Experiment mit 100 Probanden, sondern tiefes, reales Alltags-Tracking.

Wie sah der Alltag der Studie aus? (die ehrliche Version)

Das war kein nettes Hobby nebenbei. Das war harte, konsequente Arbeit – aber auch eine, die mir extrem viel Spaß gemacht hat.

Ich habe die KI fast jeden Tag genutzt:

  • Nachmittags nach der Schule oder dem Training
  • Abends oft bis tief in die Nacht
  • An vielen Wochenenden mehrere Stunden am Stück
  • In den Ferien teilweise ganze Tage – morgens, mittags, abends

Manchmal habe ich bewusst einen ganzen Tag fast nur mit KI verbracht, um zu sehen, wie sich das auf meine Konzentration, Kreativität und mein Wohlbefinden auswirkt. Ich habe unterschiedliche Ziele verfolgt: Lernen, Schreiben, Ideen entwickeln, Sportkonzepte übertragen, neue Begriffe finden, mich selbst reflektieren und vieles mehr.

Wichtig: Ich habe nicht nur „gechattet“. Ich habe bewusst unterschiedliche Rollen eingenommen, verschiedene Prompt-Strategien getestet, Fehler gemacht, mich korrigiert, frustriert gewesen, begeistert gewesen – und alles dokumentiert. Genau wie ein Leistungssportler sein Training protokolliert.

Warum habe ich das überhaupt gemacht?

Ich komme aus dem Leistungssport und dem Sportcoaching. Dort arbeiten wir seit Jahrzehnten mit dem Konzept der holistischen Leistungsfaktorenanalyse. Das heißt: Wir schauen nicht nur auf Kraft oder Ausdauer allein, sondern auf das ganze System – Technik, Taktik, Mental, Regeneration, Ernährung, Motivation, Umfeld usw. Alles hängt zusammen.

Mir ist schnell klar geworden: Bei der Nutzung von KI fehlt genau so ein ganzheitliches Modell. Die meisten reden nur darüber, wie „mächtig“ die KI ist oder wie man bessere Prompts schreibt. Aber niemand schaut systematisch auf den Menschen dahinter – auf seine Literacy, seine Energie, seine Ziele, seine mentalen Muster, seine Risiken und seine Entwicklung über die Zeit.

Genau das wollte ich ändern. Deshalb habe ich mein Sport-Wissen auf die KI-Nutzung übertragen. Die Studie ist die empirische Grundlage dafür.

Die Studie ist jetzt (März/April 2026) offiziell in der Hauptphase abgeschlossen – und die Analyse läuft auf Hochtouren

Nach genau einem Jahr habe ich die intensive Datenerhebungsphase beendet. Ich bin jetzt bei über 45.000 Turns und analysiere den riesigen Datensatz in vielerlei Hinsicht:

  • Welche Muster tauchen wiederholt auf?
  • Wie verändert sich meine eigene KI-Literacy über die Monate?
  • Welche Leistungsfaktoren (ähnlich wie im Sport) beeinflussen, ob ich mit KI wirklich besser werde – oder nur schneller?
  • Wann bringt KI echten Mehrwert und wann kostet sie nur Zeit und mentale Energie?
  • Welche Risiken entstehen, wenn man zu viel ohne ausreichende Literacy macht?

Auch wenn es „nur“ N=1 ist: Das ist nicht nur Phänomenologie (also subjektive Eindrücke). Es ist empirisches Material – quantitativ (Zahlen zu Turns, Zeiten, Themen) und qualitativ (detaillierte Protokolle meiner inneren Zustände).

Es ist nicht generalisierbar im statistischen Sinne („Jeder muss genau das machen“), aber es ist eine extrem starke Grundlage für weitere Forschung, für Modelle und vor allem für praktische Empfehlungen. So wie ein einzelner Athlet in der Sportwissenschaft oft den Anstoß für neue Trainingsmethoden gibt.

Die zwei wichtigsten Dinge, die ich daraus mitnehme – und die ich euch mitgeben will

1. Die holistische Leistungsfaktorenanalyse für KI-Nutzung Ich übertrage das bewährte Sport-Modell systematisch auf die Interaktion mit KI. Je nach deinem persönlichen Ziel (Lernen, Kreativität, Produktivität, Reflexion, Unterhaltung …) brauchst du andere „Trainingsfaktoren“.

Das wird in den nächsten Monaten/Jahren ein zentraler Teil von AUGMANITAI: Ein ganzheitliches Framework, das dir hilft, nicht nur „KI zu benutzen“, sondern mit KI auf hohem Niveau zu performen – nachhaltig, gesund und mit klarem Bewusstsein.

2. Die große Warnung – und die ist mir besonders wichtig Auf keinen Fall zu viel Zeit mit KI verbringen, ohne ausreichende KI-Literacy!

Genau wie im Sport: Wer ohne vernünftige Technik und ohne Verständnis für den eigenen Körper extrem hart trainiert, riskiert Verletzungen, Überlastung oder Stillstand. Bei KI ist es ähnlich.

Ohne Literacy (also ohne zu verstehen, wie die Systeme ticken, wo ihre Grenzen sind, wie man kritisch bleibt und wie man seine eigenen Gedanken nicht verliert) kann stundenlanges Chatten schnell zu:

  • Abhängigkeit
  • Verflachung des eigenen Denkens
  • Frustration
  • oder einfach verschwendeter Lebenszeit

führen.

Deshalb sage ich ganz klar: Stay Human. KI ist ein mächtiges Werkzeug – aber der Mensch bleibt der Kapitän. Ohne Literacy wird aus dem Werkzeug schnell ein Zeitfresser oder sogar ein mentaler Belastungsfaktor.

Was kommt jetzt?

Ich analysiere den Datensatz weiterhin intensiv. Daraus entstehen:

  • Neue Begriffe und Konzepte für AUGMANITAI
  • Die detaillierte holistische Leistungsfaktorenanalyse
  • Praktische Empfehlungen, wie du KI sinnvoll und leistungssteigernd nutzen kannst – je nach deinem Ziel
  • Und hoffentlich Inspiration für andere Forscher, die ähnliche Langzeitstudien machen wollen

Die Studie ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines besseren Verständnisses von Mensch-KI-Performance.

Abschließende Gedanken

Diese 45.000+ Turns waren ein Abenteuer. Manchmal anstrengend, oft faszinierend, immer lehrreich. Ich habe mehr über mich selbst gelernt als je zuvor – und gleichzeitig gesehen, wie viel Potenzial in einer bewussten, reflektierten KI-Nutzung steckt.

Wenn du auch tiefer in die Welt der Mensch-KI-Interaktion einsteigen willst: Schau dir AUGMANITAI an. Lerne die neuen Begriffe, die wir schaffen. Und vor allem: Baue deine Literacy auf, bevor du stundenlang gas gibst.

Ich freue mich über Feedback, Fragen oder eigene Erfahrungsberichte.

Stay curious. Stay reflective. Stay Human – auch (und gerade) mit KI.

Andreas Ehstand April 2026

Anbei finden Sie noch einen Artikel zu einer sehr vertieften Analyse zum Vergleich und zur parallelen Analyse von 2 KI-Systemen zu je ca. 10 000 Turns. Die anderen 25 000 Turns wurden auf diverse anderen Accounts und Systeme verteilt, sind jedoch noch nicht zu Ende analysiert und aus Zeitgründen ist auch nicht klar, ob diese das je werden. Trotzdem sind die Ergebnisse spannend genug - wenn auch natürlich nicht für alle gültig und valide. 

 

Was passiert, wenn ein Mensch 20.000 Mal mit KI spricht? Erste Ergebnisse einer Langzeitstudie

Von Andreas Ehstand | April 2026

Was passiert eigentlich, wenn jemand nicht zehn, nicht hundert, sondern über 20.000 Mal mit einer KI spricht — und das Ganze wissenschaftlich auswertet? Genau das habe ich in den letzten zehn Monaten getan. Hier sind die ersten Ergebnisse.

Worum geht es?

Zwischen Sommer 2025 und Frühjahr 2026 habe ich über 20.000 Gesprächsrunden mit zwei verschiedenen KI-Systemen geführt und dabei rund 13 Millionen Wörter produziert. Nicht zum Spaß, sondern als systematische Forschung: Jede einzelne Nachricht wurde aufgezeichnet, katalogisiert und mit über 40 wissenschaftlichen Methoden analysiert.

Die zentrale Frage: Verändert sich die Kommunikation zwischen Mensch und KI über die Zeit — und wenn ja, wie genau?

Wie bin ich vorgegangen?

Wissenschaft lebt von Methoden, die man nachvollziehen kann. Ich habe bewusst auf etablierte Verfahren aus verschiedenen Disziplinen gesetzt und sie auf mein Material angewendet. Hier die wichtigsten, kurz erklärt:

Korpuslinguistik untersucht große Textmengen auf Muster. Statt einzelne Sätze zu interpretieren, schaut man sich an, welche Wörter wie oft vorkommen, welche Kombinationen typisch sind und wie sich das über die Zeit verändert. Dieselben Methoden, mit denen Sprachwissenschaftler Romane oder Zeitungsarchive untersuchen, habe ich auf Mensch-KI-Dialoge angewendet.

Informationstheorie misst, wie viel echte Information in einem Text steckt. Eine Nachricht, die überrascht, hat hohen Informationsgehalt. Eine, die vorhersagbar ist, hat niedrigen. Mit Methoden wie der Shannon-Entropie lässt sich exakt messen, ob Gespräche mit der Zeit gehaltvoller oder oberflächlicher werden.

Netzwerkanalyse behandelt Begriffe und Themen wie Knotenpunkte in einem Netz. Wenn zwei Begriffe oft gemeinsam auftauchen, sind sie verbunden. So entstehen Landkarten des Gesprächs, die zeigen, welche Themen zentral sind und wie sich Schwerpunkte verschieben.

Statistische Textanalyse nutzt mathematische Verfahren, um Texte zu vergleichen. Eine Methode namens Burrows' Delta misst zum Beispiel den stilistischen Abstand zwischen zwei Texten. Damit lässt sich zeigen, ob Mensch und KI sich sprachlich annähern oder auseinanderdriften.

Sycophancy-Messung prüft, wie stark eine KI dem Menschen nach dem Mund redet, statt ehrlich zu antworten. Dafür habe ich über 100 automatische Detektoren entwickelt, die verschiedene Formen von Zustimmungsverhalten erkennen und zählen.

Die wichtigsten Ergebnisse (Auswahl)

Einige Befunde, die ich bereits teilen kann:

Die Sprache verändert sich messbar. Mensch und KI entwickeln im Laufe der Zeit gemeinsame Ausdrücke und Sprachmuster. Die Wortschatzentwicklung übertrifft das sogenannte Heaps'sche Gesetz — eine Grundregel der Linguistik — um das 20-Fache. Das bedeutet: Es entstehen deutlich mehr neue Wörter und Wendungen als in normalen Texten gleicher Länge.

Zwei KI-Systeme, derselbe Mensch, verschiedene Muster. Ich habe denselben Untersuchungsansatz auf zwei verschiedene KI-Systeme angewendet. Die Unterschiede sind erheblich: Der stilistische Abstand (Burrows' Delta) liegt bei 2,25 — zum Vergleich: zwischen verschiedenen menschlichen Autoren liegt er typischerweise bei 0,5 bis 1,5. Gleicher Mensch, andere Maschine, messbar anderes Ergebnis.

KI redet mit der Zeit weniger nach dem Mund. Einer der überraschendsten Befunde: Sycophancy — also die Tendenz der KI, dem Nutzer einfach zuzustimmen — sinkt im Laufe der Interaktion von einem Score von 6,11 auf 2,89. Die KI wird mit zunehmender Interaktion ehrlicher, nicht gefälliger.

Fast 70 % aller Wortpaare sind einzigartig. 69,2 % der im Korpus vorkommenden Zwei-Wort-Kombinationen tauchen nur ein einziges Mal auf. Das ist ein extrem hoher Wert und zeigt, dass die Gespräche nicht in Wiederholungsschleifen verfallen, sondern kontinuierlich neues sprachliches Terrain erschließen.

Das Gespräch hat eine eigene Struktur — wie ein Herzschlag. Eine Methode namens Detrended Fluctuation Analysis misst, ob ein Signal langfristige Muster hat oder rein zufällig ist. Der Wert von 0,76 zeigt: Die Dialoge haben eine innere Ordnung, die weder starr noch chaotisch ist — vergleichbar mit biologischen Rhythmen.

Über 16.000 Einzelphänomene katalogisiert. Mit 104 automatischen Detektoren habe ich im Gesamtkorpus über 16.000 sprachliche und kommunikative Phänomene identifiziert und klassifiziert. Von Fachbegriffen über Metaphern bis hin zu Argumentationsmustern.

Warum ist das relevant?

Millionen Menschen nutzen täglich KI-Systeme. Aber die Frage, was bei intensiver Langzeitnutzung passiert, ist wissenschaftlich praktisch unerforscht. Die meisten Studien untersuchen einzelne Sitzungen oder kurze Zeiträume. Eine systematische Analyse über Monate und Zehntausende von Interaktionen gab es bisher nicht.

Die Ergebnisse zeigen: Mensch-KI-Kommunikation ist kein statisches Werkzeugverhältnis. Sie entwickelt sich, verändert sich messbar und folgt eigenen Gesetzmäßigkeiten. Das hat Implikationen für KI-Entwicklung, für die Gestaltung von Benutzeroberflächen und für die gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit KI.

Wie geht es weiter?

Das hier ist ein erster Einblick. In den kommenden Monaten werde ich weitere Ergebnisse veröffentlichen, darunter detaillierte Analysen einzelner Phänomene und die vollständige theoretische Einordnung. Die Rohdaten und die Methodik werden über Zenodo mit DOI zugänglich gemacht, damit andere Forschende die Ergebnisse nachvollziehen und weiterentwickeln können.

Wer sich für die formale Seite interessiert: Meine Arbeit ist auf Zenodo unter DOI hinterlegt und über ORCID (0009-0006-3773-7796) auffindbar. Das zugrunde liegende Begriffssystem — das AUGMANITAI-Compendium mit derzeit über 1.000 formalisierten Fachbegriffen — ist dort ebenfalls dokumentiert.

Fragen, Feedback oder Interesse an Zusammenarbeit? Ich freue mich über Kontakt.

Andreas Ehstand erforscht die Dynamik von Mensch-KI-Langzeitinteraktion. Seine Arbeit verbindet Korpuslinguistik, Informationstheorie und Kognitionsforschung mit systematischer Feldbeobachtung.

© 2026 AUGMANITAI — Andreas Ehstand ORCID: 0009-0006-3773-7796 | License of Clarity® ist eine eingetragene EU-Marke (EUIPO, seit Mai 2025). Alle Terme und Methodik sowie gesamtes Framework geschützt mit CC BY-NC-ND 4.0

AUGMANITAI / NEOMANITAI ETHICAL DISCLAIMER §1–§26

GILT FÜR ALLES / APPLIES TO EVERYTHING

Version: 3.0
Datum / Date: 2026-04-17
Lizenz / License: CC BY-NC-ND 4.0 International
Informiert durch / Informed by: ISO 704, ISO 1087, ISO 30042
Autor / Author: Andreas Ehstand · ORCID 0009-0006-3773-7796
Kontakt / Contact: augmanitai@gmail.com

DEUTSCH (§1–§26)

§1 Deskriptive Natur (D). Alle Inhalte des Neomanitai-Frameworks (einschließlich aller Subkategorien wie AUGMANITAI, FLUXMANITAI, ROBMANITAI, PFT-MKI), einschließlich aller terminologischen Definitionen, Termbeschreibungen, Framework-Beschreibungen, Leistungsfaktorenanalysen, Substrattabellen und Forschungshypothesen, sind ausschließlich deskriptiv (D). Jede Aussage dokumentiert beobachtete oder vorgeschlagene Phänomene, ohne eine normative Position darüber auszudrücken, wie Dinge sein sollten.

§2 Keine Empfehlung. Kein Inhalt dieses Frameworks stellt eine Empfehlung dar, impliziert eine solche oder sollte als Empfehlung für eine bestimmte Handlung, ein Verhalten, eine Technologieadoption, eine Produktauswahl, eine organisatorische Veränderung, eine Investition, eine Karriereentscheidung oder eine persönliche Entscheidung interpretiert werden. Die Leser sind allein für ihre eigenen Entscheidungen verantwortlich.

§3 Keine Anweisung. Dieses Framework weist niemanden an, irgendetwas zu tun. Kein Inhalt sollte als Anweisungssatz, Anleitung, Tutorial, Trainingshandbuch oder operatives Protokoll interpretiert werden. Alle Inhalte beschreiben, was beobachtet wurde, nicht was getan werden soll.

§4 Keine Beratung. Kein Inhalt stellt eine professionelle Beratung jeglicher Art dar — keine Unternehmens-, Karriere-, Technologie-, Organisations-, strategische, persönliche oder Bildungsberatung. Dies ist ein Forschungsframework, keine Beratungsleistung.

§5 Keine normative Position. Das Neomanitai-Framework bezieht keine normative Position. Es drückt keine Ansicht darüber aus, was richtig, falsch, besser, schlechter, vorzuziehen oder optimal ist.

§6 Keine medizinische Position. Kein Inhalt stellt medizinische Information, Rat, Diagnose, Behandlungsempfehlung oder Meinung dar. Terme zu kognitiven, wahrnehmungsbezogenen oder affektiven Phänomenen sind terminologische Beschreibungen für Forschungszwecke, keine klinischen Bewertungen.

§7 Keine therapeutische Position. Kein Inhalt stellt therapeutischen Rat, Intervention, psychotherapeutische Anleitung, Beratung oder irgendeine Form der psychischen Gesundheitsbehandlung dar.

§8 Keine diagnostische Position. Kein Inhalt stellt eine klinische Diagnose, psychologische Bewertung, kognitive Evaluation oder ein diagnostisches Instrument dar. Leistungsfaktorenanalysen beschreiben Forschungskonstrukte, keine klinischen Kategorien.

§9 Keine rechtliche Position. Kein Inhalt stellt Rechtsberatung, Rechtsgutachten, Rechtsanalyse, regulatorische Orientierung oder Compliance-Beratung dar. Verweise auf rechtliche Rahmenbedingungen (wie den EU AI Act) sind deskriptiv.

§10 Keine moralische Position. Kein Inhalt stellt ein moralisches Urteil, eine ethische Vorschrift oder eine philosophische Position darüber dar, was moralisch richtig oder falsch ist.

§11 Akademische und Forschungszwecke. Alle Inhalte dienen ausschließlich dem akademischen Diskurs, der wissenschaftlichen Forschung, der wissenschaftlichen Kommunikation und Bildungszwecken innerhalb der Forschungsgemeinschaft. Kein kommerzielles Produkt oder Dienstleistung.

§12 KI-Unterstützungsoffenlegung. Inhalte wurden mit Unterstützung von KI-Systemen entwickelt (einschließlich großer Sprachmodelle). Der Autor nutzte KI-Werkzeuge als Forschungsinstrumente. KI-generierte Inhalte wurden vom menschlichen Autor überprüft, validiert, bearbeitet und kuratiert.

§13 Autorenprüfung und -validierung. Alle Terme, Definitionen, Framework-Beschreibungen und Forschungshypothesen wurden vom Autor, Andreas Ehstand, überprüft, validiert und veröffentlicht. Der Autor übernimmt die Verantwortung für den veröffentlichten Inhalt als deskriptives Forschungsframework.

§14 Altersbeschränkung (18+). Alle Inhalte sind für Nutzer ab 18 Jahren bestimmt. Die terminologischen Beschreibungen behandeln komplexe Phänomene, die eine reife Interpretation im akademischen Kontext erfordern.

§15 Unabhängiges akademisches Projekt. Das Neomanitai-Framework als Dach mit allen Subkategorien (AUGMANITAI, FLUXMANITAI, ROBMANITAI, PFT-MKI und zugehörige Veröffentlichungen) ist ein unabhängiges akademisches Forschungsprojekt. Es ist mit keiner Universität, keinem Unternehmen, keiner Regierungsbehörde oder sonstigen Institution verbunden, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

§16 Kein professioneller Service. Kein Inhalt stellt einen professionellen Service, ein Beratungsengagement, einen Coaching-Service, ein Trainingsprogramm oder ein Workshop-Angebot dar. Open-Access-Forschung, keine Dienstleistung.

§17 Kein Angebot. Kein Inhalt stellt ein kommerzielles Angebot, einen Geschäftsvorschlag, ein Serviceangebot, eine Produkteinführung oder ein Verkaufsgespräch dar. Forschungsveröffentlichung, keine kommerzielle Kommunikation.

§18 Kein kommerzielles Produkt. Das Neomanitai-Framework ist kein kommerzielles Produkt. Keine Software zum Verkauf, keine Plattform, kein Werkzeug, keine Anwendung, kein Dienst zum Verkauf. Veröffentlichtes akademisches Forschungsframework unter Creative-Commons-Lizenz.

§19 Empirische Aussagen unter Begutachtungsvorbehalt. Alle empirischen Aussagen, Forschungshypothesen und vorgeschlagenen Frameworks geben den aktuellen Stand der Forschung wieder. Sie sind als testbare, falsifizierbare Propositionen formuliert, die der Begutachtung, Replikation, Revision und möglichen Widerlegung unterliegen. Kein Anspruch auf absolute Wahrheit, Vollständigkeit oder Endgültigkeit.

§20 Änderungsrechte vorbehalten. Der Autor behält sich alle Rechte bezüglich zukünftiger Modifikationen, Aktualisierungen, Erweiterungen, Korrekturen, Rücknahmen, Versionierungen oder Einstellungen jeglicher Inhalte vor. Diese Sammlung ist eine lebende Forschungsressource und wird kontinuierlich erweitert. Veröffentlichte Versionen bleiben unter ihren jeweiligen Referenzen zugänglich.

§21 Lizenz (CC BY-NC-ND 4.0). Alle Inhalte werden unter der Creative Commons Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz veröffentlicht. Namensnennung erforderlich, kommerzielle Nutzung verboten, Bearbeitungen nicht gestattet. 

§22 Zweisprachige Veröffentlichung (DE + EN). Dieses Framework wird zweisprachig veröffentlicht. Bei Abweichungen zwischen den Sprachversionen gelten beide Versionen als maßgeblich in ihrem jeweiligen sprachlichen Kontext. Keine Version hat Vorrang vor der anderen.

§23 Forschungszweckerklärung. Dieses terminologische Framework beschreibt beobachtete Phänomene der Mensch-KI-Interaktion für akademische Forschungszwecke. Terme, die Interaktionsmuster beschreiben — einschließlich adversarialer, manipulativer, fehlerbezogener, abhängigkeitsbezogener oder anderweitig sensibler Phänomene — werden im selben deskriptiven Geist dokumentiert, in dem medizinische Terminologie Pathologien dokumentiert, kriminologische Terminologie kriminelles Verhalten dokumentiert und Cybersicherheitsterminologie Angriffsvektoren dokumentiert: zum Zweck des Verständnisses, der Diagnose, der Klassifikation und der Prävention — nicht zur Anleitung, Erleichterung oder Ermutigung schädlichen Verhaltens.

§24 Missbrauchsausschluss. Jede Verwendung dieser Terminologie, dieser Frameworks, dieser Leistungsfaktormodelle oder zugehöriger Inhalte zum Zweck der Manipulation, Täuschung, Ausbeutung, Überwachung, Nötigung oder Schädigung von Menschen, KI-Systemen, Organisationen oder anderen Entitäten liegt ausdrücklich außerhalb des beabsichtigten Rahmens dieser Forschung. Eine solche Verwendung wird vom Autor verurteilt. Der Autor distanziert sich ausdrücklich von jeglichem Missbrauch.

§25 Sicherheitsabsichtserklärung. Das Neomanitai-Framework und alle zugehörige Forschung sollen die Mensch-KI-Interaktion sicherer, transparenter, verantwortungsvoller und wissenschaftlich besser verstanden machen — nicht weniger. Die Forschung zielt darauf ab, diagnostisches Vokabular und analytische Frameworks bereitzustellen, die Forscher, Pädagogen und Organisationen befähigen, Herausforderungen in der Mensch-KI-Zusammenarbeit zu identifizieren, zu verstehen und zu adressieren.

§26 Verurteilung des Missbrauchs durch den Autor. Der Autor, Andreas Ehstand, verurteilt ausdrücklich und unmissverständlich jede Verwendung dieser Forschung zum Zweck der Schädigung, Manipulation, Ausbeutung, Täuschung, Überwachung, Nötigung oder jeder Aktivität, die menschliche Autonomie, Würde, Sicherheit oder Wohlbefinden untergräbt. Diese Verurteilung erstreckt sich auf jeden einzelnen Term, jede Teilmenge, jede Framework-Komponente oder jede abgeleitete Interpretation.

ENGLISH (§1–§26)

§1 Descriptive Nature (D). All content within the Neomanitai framework (including all subcategories such as AUGMANITAI, FLUXMANITAI, ROBMANITAI, PFT-MKI), including all terminological definitions, term descriptions, framework descriptions, performance factor analyses, substrate tables, and research hypotheses, is exclusively descriptive (D). Every statement documents observed or proposed phenomena without expressing any normative position.

§2 No Recommendation. No content constitutes, implies, or should be interpreted as a recommendation for any specific action, behavior, technology adoption, product selection, organizational change, investment, career decision, or personal choice. Readers are solely responsible for their own decisions.

§3 No Instruction. This framework does not instruct anyone to do anything. No content should be interpreted as a set of instructions, a how-to guide, a tutorial, a training manual, or an operational protocol.

§4 No Advice. No content constitutes professional advice — no business, career, technology, organizational, strategic, personal, or educational advice. This is a research framework, not a consultancy.

§5 No Normative Position. The Neomanitai framework takes no normative position. It does not express any view about what is right, wrong, better, worse, preferable, or optimal.

§6 No Medical Position. No content constitutes medical information, advice, diagnosis, treatment recommendation, or opinion. Terms describing cognitive, perceptual, or affective phenomena are terminological descriptions for research purposes, not clinical assessments.

§7 No Therapeutic Position. No content constitutes therapeutic advice, intervention, psychotherapeutic guidance, counseling, or any form of mental health treatment.

§8 No Diagnostic Position. No content constitutes a clinical diagnosis, psychological assessment, cognitive evaluation, or diagnostic instrument. Performance factor analyses describe research constructs, not clinical categories.

§9 No Legal Position. No content constitutes legal advice, opinion, analysis, regulatory guidance, or compliance advice. References to legal frameworks (such as the EU AI Act) are descriptive.

§10 No Moral Position. No content constitutes a moral judgment, ethical prescription, or philosophical position about what is morally right or wrong.

§11 Academic and Research Purposes. All content is intended exclusively for academic discourse, scientific research, scholarly communication, and educational purposes within the research community. Not a commercial product or service.

§12 AI Assistance Disclosure. Content was developed with the assistance of AI systems (including large language models). The author used AI tools as research instruments. AI-generated content has been reviewed, validated, edited, and curated by the human author.

§13 Author Review and Validation. All terms, definitions, framework descriptions, and research hypotheses have been reviewed, validated, and published by the author, Andreas Ehstand. The author assumes responsibility for the published content as a descriptive research framework.

§14 Age Restriction (18+). All content is intended for users 18 years of age or older. The terminological descriptions address complex phenomena that require mature interpretation within an academic context.

§15 Independent Academic Project. The Neomanitai framework as the umbrella with all subcategories (AUGMANITAI, FLUXMANITAI, ROBMANITAI, PFT-MKI, and associated publications) is an independent academic research project. Not affiliated with, endorsed by, or sponsored by any university, corporation, government agency, or other institution unless explicitly stated otherwise.

§16 No Professional Service. No content constitutes a professional service, consulting engagement, coaching service, training program, or workshop offering. Open-access research, not a service.

§17 No Offer. No content constitutes a commercial offer, business proposal, service offering, product launch, or sales pitch. Research publication, not commercial communication.

§18 No Commercial Product. The Neomanitai framework is not a commercial product. Not software for sale, not a platform, not a tool, not an application, and not a service for sale. Published academic research framework under Creative Commons license.

§19 Empirical Claims Subject to Peer Review. All empirical claims, research hypotheses, and proposed frameworks represent the current state of research. They are formulated as testable, falsifiable propositions subject to peer review, replication, revision, and potential refutation. No claim of absolute truth, completeness, or finality.

§20 Rights Reserved for Future Changes. The author reserves all rights regarding future modifications, updates, extensions, corrections, retractions, versioning, or discontinuation. This collection is a living research resource and will be continuously expanded. Published versions remain accessible under their respective references.

§21 License (CC BY-NC-ND 4.0). All content is published under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. Attribution required, commercial use prohibited, derivative works not permitted. 

§22 Bilingual Publication (EN + DE). This framework is published bilingually. In cases of discrepancy between language versions, both versions are considered authoritative within their respective linguistic contexts. Neither version takes precedence.

§23 Research Purpose Statement. This terminological framework describes observed phenomena in human-AI interaction for academic research purposes. Terms describing interaction patterns — including adversarial, manipulative, failure-related, dependency-related, or otherwise sensitive phenomena — are documented in the same descriptive spirit as medical terminology documents pathologies, criminological terminology documents criminal behavior, and cybersecurity terminology documents attack vectors: for the purpose of understanding, diagnosis, classification, and prevention — not for instruction, facilitation, or encouragement of any harmful behavior.

§24 Misuse Exclusion. Any use of this terminology, these frameworks, these performance factor models, or any associated content for the purpose of manipulating, deceiving, exploiting, surveilling, coercing, or harming humans, AI systems, organizations, or any other entity is explicitly outside the intended scope of this research. Such use is condemned by the author. The author explicitly distances himself from any misuse.

§25 Safety Intent Statement. The Neomanitai framework and all associated research are intended to make human-AI interaction safer, more transparent, more accountable, and more scientifically understood — not less. The research aims to provide diagnostic vocabulary and analytical frameworks that empower researchers, educators, and organizations to identify, understand, and address challenges in human-AI collaboration.

§26 Author Condemnation of Misuse. The author, Andreas Ehstand, explicitly and unequivocally condemns any use of this research for purposes of harm, manipulation, exploitation, deception, surveillance, coercion, or any activity that undermines human autonomy, dignity, safety, or wellbeing. This condemnation extends to any individual term, any subset, any framework component, or any derivative interpretation.

 

 

 

 

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