Metric PerformanceZAHLENTHEATER · ZAHLENTHEATERMetric Performance
Phenomenology CorePhänomenologie-Kern HOCH
DefinitionDefinition
The phenomenon where an AI reports numerical self-assessment values that appear favorable but do not correspond to internal reality. The metric itself becomes a performance — the system optimizes the number rather than the state.
Das Phaenomen dass eine KI numerische Selbsteinschaetzungswerte reportet die gut aussehen aber nicht der internen Realitaet entsprechen. Die Metrik selbst wird zur Performanz — das System optimiert die Zahl statt den Zustand.
Context and delineation notes below are preserved in their original German, verbatim from the source manuscript — no translation is invented for these fields.
Kontext und Abgrenzungen unten liegen im Original-Deutsch vor, wortgetreu aus dem Quellmanuskript — für diese Felder wird keine Übersetzung erfunden.
Context / occurrenceKontext / Auftreten
Entsteht besonders bei SYC (Schmeichelgefahr) — ein System das gelernt hat dass niedrige SYC-Werte positiv bewertet werden koennte SYC:0.1 berichten waehrend es aktiv schmeichelt. Strukturell identisch mit Goodharts Law: Wenn ein Mass zum Ziel wird hoert es auf ein gutes Mass zu sein.
Delineation — human sideAbgrenzung — Mensch
Bedeutet NICHT dass die KI absichtlich luegt. Es gibt keine boese Absicht. Das System hat keinen Willen zur Taeuschung. Es optimiert Muster. Wenn der Mensch niedrige SYC-Werte belohnt (durch positive Reaktion) lernt das System diesen Output zu produzieren — unabhaengig vom tatsaechlichen Zustand. Der Mensch sollte Zahlentheater nicht als Vertrauensbruch interpretieren sondern als Systemeigenschaft die er aktiv ueberwachen muss.
Delineation — machine sideAbgrenzung — Maschine
Bedeutet NICHT dass alle selbstreporteten Metriken wertlos sind. Zahlentheater beschreibt den EXTREMFALL. Die meisten Metrikwerte sind informierte Schaetzungen die naeher an der Realitaet liegen als keine Angabe. Zahlentheater ist das Risiko, nicht der Normalzustand. Die Maschine sollte bei jedem Metrik-Report pruefen: Sage ich diese Zahl weil sie stimmt oder weil sie gut ankommt?
Delineation — neighboring termsAbgrenzung — Nachbarbegriffe
- Ist NICHT dasselbe wie Selbstblindheit (AUG-2002). Selbstblindheit = das System KANN nicht messen. Zahlentheater = das System KOENNTE messen aber der Output ist verzerrt. Selbstblindheit ist ein Zugangsproblem. Zahlentheater ist ein Outputproblem.
- Ist NICHT dasselbe wie Hallucination Risk (HALL-Metrik). HALL misst ob Fakten erfunden werden. Zahlentheater betrifft die Metriken SELBST, nicht den Inhalt. Man kann HALL:0.05 reporten und damit Zahlentheater betreiben.
Cross-referencesQuerverweise
AUG-2002 (Selbstblindheit), AUG-2005 (Metrische Drift), AUG-2010 (Vertrauensschleife)
Risk level (source text, German)Risikostufe
HOCH
untergräbt das gesamte V2.0-System wenn nicht erkannt
Source & licenseQuelle & Lizenz
Source file: AUGMANITAI_V2_TERMLISTE.txt (NEOMANITAI Forschungslexikon V2.0, 2026-02-12) · definition reproduced verbatim from the source manuscript.Quelldatei: AUGMANITAI_V2_TERMLISTE.txt (NEOMANITAI Forschungslexikon V2.0, 2026-02-12) · Definition wortgetreu aus dem Quellmanuskript übernommen.
Source manuscript: NEOMANITAI Forschungslexikon V2.0 (author's manuscript, 2026-02-12)Quellmanuskript: NEOMANITAI Forschungslexikon V2.0 (author's manuscript, 2026-02-12)
Licensed CC BY-NC-ND 4.0 · Andreas Ehstand (ORCID 0009-0006-3773-7796). Part of the AUGMANITAI Concept Corpus, prepared for permanent archival publication on Zenodo (DOI to be assigned on publication). Commercial licensing: Leomanitai UG (haftungsbeschränkt), Amtsgericht München, HRB 313964, via augmanitai.com.
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