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AUG-XS-P2-03-005

Loop PullSCHLEIFENZUG · SCHLEIFENZUGLoop Pull

Extension Set 2026-07Erweiterungs-Set 2026-07 HOCH

DefinitionDefinition

Loop Pull — the brief startle inside the thinking loop when it becomes palpable that the loop is now carrying my thought onward by itself — and my hand, which believed it was holding it, feels empty for a moment.

Schleifenzug — das kurze Erschrecken in der Denk-Schleife, wenn spürbar wird, dass sie meinen Gedanken inzwischen von selbst weiterträgt — und meine Hand, die ihn zu halten glaubte, sich für einen Moment leer anfühlt.

Context and delineation notes below are preserved in their original German, verbatim from the source manuscript — no translation is invented for these fields.

Kontext und Abgrenzungen unten liegen im Original-Deutsch vor, wortgetreu aus dem Quellmanuskript — für diese Felder wird keine Übersetzung erfunden.

Context / occurrenceKontext / Auftreten

Auslöser: springt an, wenn Runden aufeinander folgen, ohne dass man eine davon bewusst gewollt hätte, oder wenn eine zurückkehrende Fassung eine Richtung eingeschlagen hat, die niemand entschieden hat; oft unmittelbar nach besonders mühelosen, flüssigen Runden. Markiert den Übergang von geführter Auslagerung zu Selbstlauf.

Delineation — human sideAbgrenzung — Mensch

Bedeutet NICHT tatsächlichen Kontrollverlust und ist kein Grund zum Abbruch. Der Zug zeigt eine Verschiebung an: Aus geführter Auslagerung ist ein Selbstlauf geworden. Die Antwort ist nicht Flucht aus der Schleife, sondern ein bewusster Griff — eine Runde aussetzen und selbst entscheiden, was der Gedanke als Nächstes braucht.

Delineation — machine sideAbgrenzung — Maschine

Bedeutet NICHT, dass die Maschine die Führung übernommen hätte oder einen eigenen Willen zeigt. Der Selbstlauf entsteht aus dem Takt der Schleife — jede Fassung lädt zur nächsten ein —, nicht aus einer Absicht des Gegenübers.

Delineation — neighboring termsAbgrenzung — Nachbarbegriffe

  • Ist NICHT dasselbe wie Schulterblick (AUG-XS-P2-03-002): Der Schulterblick ist gewählte Distanz bei geführter Schleife; der Schleifenzug ist der Moment, in dem die Führung unbemerkt gewechselt hat.
  • Ist NICHT dasselbe wie Gleichschliff (AUG-XS-P2-03-007): Der Zug betrifft die Führung (wer trägt den Gedanken), der Schliff den Gehalt (wie ähnlich alles wird). Es gibt Zug ohne Schliff und Schliff ohne Zug.

Cross-referencesQuerverweise

AUG-XS-P2-03-002 (Schulterblick), AUG-XS-P2-03-007 (Gleichschliff)

Risk level (source text, German)Risikostufe

HOCH

markiert den Kipp-Punkt, an dem die Schleife das Denken trägt statt das Denken die Schleife

Source & licenseQuelle & Lizenz

Source manuscript: author's workshop manuscripts, 2026-07 (first publication in this edition)Quellmanuskript: author's workshop manuscripts, 2026-07 (first publication in this edition)

Licensed CC BY-NC-ND 4.0 · Andreas Ehstand (ORCID 0009-0006-3773-7796). Part of the AUGMANITAI Concept Corpus, prepared for permanent archival publication on Zenodo (DOI to be assigned on publication). Commercial licensing: Leomanitai UG (haftungsbeschränkt), Amtsgericht München, HRB 313964, via augmanitai.com.

Lizenziert unter CC BY-NC-ND 4.0 · Andreas Ehstand (ORCID 0009-0006-3773-7796). Teil des AUGMANITAI Concept Corpus, vorbereitet für die dauerhafte Archiv-Veröffentlichung auf Zenodo (DOI wird bei Veröffentlichung vergeben). Kommerzielle Lizenzen: Leomanitai UG (haftungsbeschränkt), Amtsgericht München, HRB 313964, über augmanitai.com.